Spannende Entscheidung bei der UAM Mixed-Volleyball

Am 1. und 2. November fand in historischem Reitstallambiente der USI Sporthalle am Rennweg in Wien die Unisport-Austria-Meisterschaft Mixed-Volleyball 2015 statt.

Insgesamt nahmen acht Teams teil. Sechs Universitäts-Standorte konnten zumindest ein Team stellen – aus Wien kamen sogar drei Teams.
Alle Teams waren auf einem sehr hohen spielerischen Niveau. Die Ausgeglichenheit des Starterfelds zeigten die vielen knappen Ergebnisse. Der Turnierfavorit war eindeutig das Team der Universität Linz mit insgesamt sieben Studierenden, die ebenso in der aktuellen Bundesliga antreten.

Im Halbfinale gelang es den Studierenden der Universität Wien 3 mit einer tollen Leistung die Favoriten von der Universität Linz im Entscheidungssatz in das kleine Finale zu schicken. Diese Begegnung war für alle Zuschauer ein schönes Erlebnis und sicher das spannendste Spiel des ganzen Turniers.

Im Finale erwies sich Wien dann als guter Gastgeber – die Universität Innsbruck holt verdient den Titel. Das Siegerteam ist sehr ausgeglichen und beherrscht hervorragend das Zusammenspiel. Für viele Beobachter ist vor allem das gute Blockspiel ein wichtiger Faktor.

Im kleinen Finale um den dritten Platz holte sich die Universität Linz gegen das Team 2 der Universität Wien die Bronzemedaille.

Neben vielen spannenden Spielen bot der Besuch des Donauturms am Sonntagabend für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine gute Gelegenheit zum Austausch bei herrlicher Sicht über das nächtliche Wien.

Die Siegerehrung wurde von Mag. Manfred Pfeifer (Unisport Austria), von Mag. Georg Denev sowie Turnierleiter Mag. Christian Schöller (beide USI Wien) durchgeführt.

Unisport Austria gratuliert den Siegerinnen und Siegern und dankt dem USI Wien für die gute Zusammenarbeit beim Wettkampf!

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Medaillen am schönen Maschsee in Hannover

Zwischen 9. und 13. September 2015 haben sich Universitäts-Teams bei den 9th European Universities Championships Rudern an der Leibnitz Universität Hannover getroffen. Aus Österreich hat Unisport Austria Teams der Universität Wien und der Universität Linz geschickt, um gegen die besten Universitäts-Rudermannschaften Europas anzutreten. Knapp 80 Universitäten aus 18 Ländern nahmen an der 9ten EUC-Rowing teil. Mehr als 560 Aktive bestritten auf der 2.000m langen Strecke am Maschsee im Zentrum Hannovers ihre Rennen.

Im W2x gingen Lisa Farthofer und Melanie Hansen (Universität Linz) über die Strecke. Betreut wurden sie vom Routinier in Sachen Hochleistungsrudern Raimund Schmidt (u.a. Betreuer des Universiade Gold Zweiers der Sieber-Brüder 2013). Lisa war noch ein paar Tage vor der EUC in die Kämpfe um ein Olympia Ticket bei der Ruder WM involviert und zeigte mit ihrer neuer Partnerin Melanie ein gutes Rennen. Schon im Vorlauf trafen die Linzerinnen auf die Weissrussin Krystina Staraselets (Youth Olympics Gewinnerin 2014 und WM-5te und somit fix für Rio 2016 qualifiziert).
Im Finale war auf den ersten 500m das Rennen offen. Jedoch konnte sich Zug um Zug die Crew aus Weissrussland absetzen. Die Studentinnen ruderten bei prächtigem Wetter und lautstarker Unterstützung durch hunderte Zuseher am Maschsee zu ihrer ersten gemeinsamen Silbermedaille.

Als einziger männlicher Starter aus Österreich ging Jakob Zwölfer (Universität Wien) im leichten Männer Einer (LM1x) an den Start. Betreut wurde er von Aram Lemmerer. Nach einem Sieg im Vorlauf konnte Jakob den direkten Einzug ins Halbfinale schaffen. Nach einem taktischen Lauf im Halbfinale sicherte er sich im A-Finale mit einer Bootslänge Vorsprung Platz 3 und damit die Bronzemedaille. Gold ging an den Ungarn Benca Tamas, der die 28. Sommeruniversiade Gwangju / Korea 2015 als Vize-Studentenweltmeister beendete. Silber holte Johannes Ursprung von der Goethe-Universität Frankfurt.
Die Universität Wien landete damit in dieser Bootsklasse das dritte Mal in den Medaillen: Paul Sieber hat bei der letzten EUC Rudern Poznan / Polen 2013 Silber und Juliusz Madecki bei der EUC Rudern Kruszwica / Polen 2009 ebenfalls Silber an die Universität Wien geholt.

Im Frauen Vierer Ohne (W4-) gingen Britta Haider, Klara Hultsch, Mira Steinbeck und Marie Steinbeck (Universität Wien) betreut von Norbert Hofmayr an den Start. Der Vorlauf fand knapp nach dem Rennen im W8+ statt, die Studientinnen wurden undankbare Dritte, was einen weiteren Start im Hoffnungslauf nach sich zog. Mit einem klaren Start-Ziel Sieg vor der Universität Cambridge zogen sie ungefährdet in das Große Finale am Samstag ein.
Im A-Finale konnten sich die Studentinnen gut behaupten und alle Erwartungen der Trainer erfüllen: Unter Druck gesetzt durch die Crew aus Cambridge konnten Britta, Klara, Mira und Marie den sicheren 3ten Platz und damit die Bronzemedaille errudern. Gold ging an das Boot der Universität Mainz, Silber holte die Oxford Brooks University.

Die Universität Wien stellte zu dieser EUC in Hannover einen Frauen 8ter mit Steuerfrau (W8+). Besetzt war das Boot mit Philumena Bauer, Theresa Danninger, Lena Maria Hofmayr, Julia Danninger, Britta Haider, Klara Hultsch, Mira Steinbeck, Marie Steinbeck und Steuerfrau Louisa Altenhuber. Betreut wurden die Damen von Norbert Hofmayr. Über die Hoffnungsrunde zogen die Damen in das Finale ein. Der Einzug ins große Finale am Samstag war für die Wiener Studentinnen Philumena, Theresa, Lena Maria, Julia, Britta, Klara, Mira, Marie Steinbeck und Steuerfrau Louisa ein wirklich großer Erfolg. Erstmals kam ein Damen-8er aus Österreich in ein Finale eines internationalen Wettkampfes!
Letzt endlich wurde es bei der österreichischen Premiere im Frauen Achter der großartige 6te Platz im A-Finale! Der Sieg ging an die University of Cambridge, vor der ETH Zürich und der Universität Hamburg.

Unisport Austria gratuliert den Medaillengewinnern und dankt allen Trainer und Betreuern, die die Teilnahme ermöglicht haben.
Danke auch an die Ausrichter der EUC, die Leibnitz Universität Hannover für die präzise und sportlerfreundliche Organisation!
W8+ Universität Wien mit Trainer Norbert Hofmayer W2x- Lisa Farthofer, Melanie Hansen,Trainer Raimund Schmidt Aram Lemmerer, Jakob Zwölfer11908586_981772675202771_1410007056872070306_o 11942298_981772825202756_9055386039710224905_o Bronze Universität Wien Louisa Altenhuber LW1x Lisa Hirtenlehner W1xMaschsee HannoverSilber Universität LinzBronze Universität WienBronze Universität Wien

Silber bei den Moscow-Games 2015

Die Moscow Games sind ein internationales Studierendensport-Festival in Moskau an dem 2015 über 2.000 Studierende aus 16 Ländern teilnahmen. Studierende aus Algerien, Libanon, Montenegro, Marokko, Serbien, Österreich, Norwegen, Israel, Kroatien und Großbritannien kämpften in 9 verschiedenen Sportarten um die begehrten Podiumsplätze.

Aus Österreich gingen die amtierenden Unisport Austria-Meisterinnen im Beachvolleyball an den Start. Martina Guggi und Daniela Fankhauser traten für die Universität Klagenfurt an.

Im 32er Raster mit Doppel-KO-System behaupteten sich die Studierendenathletinnen bereits am ersten Turniertag und konnten sich im weiteren Turnierverlauf den Finaleinzug sichern.
Im spannenden Finale führten die Österreicherinnen im ersten Satz. Das gegnerische russische Team konnte jedoch aufholen und im dritten Satz mit 16:14 den Turniersieg holen.
Die Klagenfurter Studentinnen beendeten somit das Turnier auf dem überaus erfolgreichen 2. Platz.

1. European Universities Championship Sportklettern

81 Athletinnen und Athleten von 24 Universitäten und 13 Nationen fanden sich vom 05. bis 09. August 2015 im polnischen Katowice zu den 1. European Universities Sport Climbing Championship ein. An insgesamt 4 Bewerbstagen fanden am Hauptplatz von Katowice sowie in der nahegelegenen Kletterhalle „Sport Poziom 450“ in allen drei Disziplinen Lead, Boulder und Speed die Medaillenentscheidungen statt. Darunter auch eine Athletin und ein Athlet, Nina und Thomas LACH von der Universität Graz, aus Österreich.

Nach der Eröffnungsfeier stand am ersten Tag der Speedbewerb am Programm. Beide erreichten ohne Schwierigkeiten die Finali der besten 16. Für Thomas LACH war im 1/8-Finale jedoch Schluss. Trotz der sehr guten Zeit wurde es aber der 11. Platz. Nina LACH zog in das 1/4-Finale ein. Mit einer persönlichen Tagesbestzeit von 5.85 Sekunden auf der standardisierten 10 Meter Wand wurde es aber der sehr gute 5. Platz.

Der zweite Tag entwickelte sich am Hauptplatz von Katowice zu einer Hitzeschlacht. Nina LACH belegte bei der Boulderqualifikation den 12. Platz. Bei 36 Grad im Schatten startete um 12.30 Uhr die Herrenqualifikation im Bouldern. 3 Stunden in brütender Hitze kämpften 49 Athleten mit den 8 Qualifikationsbouldern. Ebenfalls nur ganz knapp scheiterte Thomas LACH an einem sechsten Top und als 14. am Finale der besten 10.

Die letzten beiden Tage standen im Zeichen des Lead. Das dichte Zeitprogramm und die andauernde Hitze nagte an den Kräften aller Athletinnen und Athleten. Mit den Plätzen 4 (Nina LACH) und 12 (Thomas LACH) konnten beide souverän ins Halbfinale der besten 26 am Sonntag einziehen.  Ein Fehler im oberen Teil der Route kostete Nina LACH jedoch den Finaleinzug. Es wurde für sie der 13. Platz und schlussendlich der 8. Platz im Combined Ranking (Lead+Boulder+Speed). Mit einer zufriedenen Leistung bis wenige Züge vor das Top konnte Thomas LACH als 7. ins Finale der besten 8 einziehen. Es blieb im Finale auch bei diesem Platz. Wie knapp das Finale war, zeigt, dass der 4. Platzierte beim gleichen Griff gefallen ist, diesen jedoch noch kurz halten konnte. Im Combined Ranking wurde es der 9. Platz und damit auch die angestrebten Top 10 Platzierung.

In der Gesamtwertung der Universitätsteams konnte das Team der Universität Graz, mit nur einer Athletin und einem Athleten, den sehr guten 9. Rang von 24 Teams erreichen. Im Teambewerb werden jeweils die besten 3 Athletinnen und Athleten gewertet.

Unisport Austria gratuliert den beiden zur erfolgreichen Teilnahme!

Kat09 Thomas Lead Finale Kat08 Thomas Lead Finale Kat07 Thomas Lead Semifinale Kat06 Nina Lead Qualifikation Kat05 Nina Lead Qualifikation Kat04 Thomas Boulder Qualifikation Kat03 Nina Boulder Qualifikation Kat02 Nina Boulder Qualifikation Kat01 Opening Ceremony