UAM Marathon 2017

42 Kilometer Bühne, 42.511 Darsteller aus 129 Ländern und Hunderttausende Zuseher. Der Vienna City Marathon war auch heuer wieder exzellenter Gastgeber für die 3. UAM Marathon 2017.
Für Studierende, Absolvent/innen und Mitarbeiter/innen der österreichischen Hochschulen gab es wieder die Möglichkeit, ihre Laufzeiten (zusätzlich zum allgemeinen Marathon) in der Unisport Austria-Wertung ebenso anzumelden.

Bei recht frischen, jedoch sonnigen und festlichen Bedingungen entlang der Rennstrecke konnten wir uns einer zahlenmäßig starker UAM Beteiligung und gelungener Siegerehrung im UAM Zelt erfreuen! Insgesamt nahmen bei der UAM Marathon 572 Läufer/innen teil: 299 beim Marathon, 161 beim Halbmarathon und beim Staffelmarathon 112 Läufer/innen in 28 Teams.

Die sehr starken Sieger/Innenzeiten von 2:30:41 (Philipp Aigner) bei der Herren, sowie 2:59:23 von der UNI Wien Starterin (und sehr erfolgreichen USI Wien Lehrerin) MMag. Dr. Veronika Limberger sprechen für das hohe Niveau bei der Veranstaltung!

Die Marathon-Distanzen zu laufen ist für alle Teilnehmer/innen eine großartige persönliche Leistung, zu der Unisport Austria herzlich gratuliert!

Unisport Austria bedankt sich vor allem beim USI Wien für die hervorragende Zusammenarbeit.

Ergebnisse:
» Ergebnisse UAM Staffel 2017
» Ergebnisse UAM Marathon 2017
» Ergebnisse UAM Halbmarathon 2017

TASC UAM 2017 Aftermovie

Aftermovie:

TV-Dokumentation (TASC – KW13 from Richard Steinbacher on Vimeo)

FIS/Uni-Europa-Cup Kirchberg

Zum zweiten Mal wurde ein FIS/Uni-Europa-Cup-Rennen Slalom und Riesenslalom in Kirchberg in Tirol ausgetragen. 49 Teilnehmerinnen und 96 Teilnehmer aus 19 Ländern waren heuer am Start und kämpften nicht nur um FIS-Punkte, sondern auch um Unisport-Medaillen.

Nach einer Regen-Woche hat der Skiklub Kirchberg eine phänomenale Leistung geschafft und innerhalb von zwei Tagen die Piste FIS-Rennen-tauglich präpariert. An den Eventtagen haben blauer Himmel und März-Sonne den Frühling angekündigt.

Der FIS/Uni-Europa-Cup ist Teil einer Rennserie, die sich von der Tschechischen Republik (am 18./19.2.2017 in Bila Beskydech) über die Slowakische Republik (25./26.2.2017 in Vysna Boca) und Österreich nach Frankreich (30./31.3.2017 in Alpe d huez) zieht. Weltweit gibt es 23 derartige FIS-Uni-Kooperationsrennen.

Die Siegerehrung wurden vom Bürgermeister der Gemeinde Kirchberg Helmut Berger, dem Präsidenten des Tiroler Skiverbandes Mag. Werner Margreiter, dem Präsidenten des Skiklub Kirchberg Alois Engl und Unisport Austria Acting President Dr. Hemma Angerer abgehalten.

Im Rahmen des Europa-Cup-Rennens wurde auch die UAM-Wertung Ski Alpin Slalom und Riesenslalom prämiert.
Beste Studierende waren die Universiade-Athletin Rebecca FIEGL (28. Winteruniversiade Almaty / Kasachstan 2017) im Slalom, Valentina MAYR im Riesenslalom und Moritz SCHRÖCKSNADEL (alle von der Universität Innsbruck).

Unisport Austria bedankt sich bei allen Mitwirkenden und gratuliert den Gewinnerinnen und Gewinnern! Der Dank geht auch an den Skiklub Kirchberg für die Organisation und den Einsatz aller Mitwirkenden.

Gaudeamus igitur, iuvenes dum sumus…

Wir kennen alle diesen einen Moment, der Wettkampf ist vorbei, die Euphorie groß, man hat es aufs Siegertreppchen geschafft. Ein VIP hängt einem die Medaille um den Hals, ein anderer überreicht einen Blumenstrauß. Die Musik beginnt zu spielen.

Im Studierendensport wird allerdings auf die Nationalhymne verzichtet. Bei allen Siegerehrungen – egal ob international, europäisch oder national – wird traditionell das Gaudeamus Igitur gespielt, wie bei anderen akademischen Feiern ebenso!

Damit für unsere Studierendenathletinnen und -athleten bei den Siegerehrungen auch eine zeitgemäße Version abgespielt werden kann, hat Unisport Austria die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien um Unterstützung gebeten. Das Gaudeamus Igitur wurde von Studierenden der MDW instrumental und vokal neu einspielt.

Das Institut für Komposition, Elektroakustik und TonmeisterInnenausbildung und das Anton Bruckner Institut für Chor- und Ensembeleleitung sowie Tonsatz in der Musikpädagogik haben dazu einen Kompositionswettbewerb für Studierende ausgeschrieben.

Die fachkundige Jury hat als Komponisten Mag. Thomas Asanger zum besten Kandidaten prämiert und sein Werk vertont. Die erste, zweite und sechste Strophe wurden vom Webern Kammerchor mit seinen 40 studierenden Sängerinnen und Sängern sowie der 35-köpfige Webern Kammerphilharmonie unter der Leitung von Dirigent und Institutsvorstand Univ.-Prof. Mag. Alois Glaßner eingespielt.

Gaudeamus igitur,
iuvenes dum sumus;
post iucundam iuventutem,
post molestam senectutem
nos habebit humus.
Die ersten Textspuren des Liedes finden sich im Mittelalter. Text und Melodie bilden heute eine Einheit und erfreuen sich in vielen Ländern der Welt hoher Wertschätzung in akademischen Kreisen.

Der besondere Dank für die Initiative und Unterstützung ergeht an Univ.-Prof. Mag. Alois Glaßner (Institutsvorstand Anton Bruckner Institut), Ao.Univ.-Prof. Mag. Johannes Kretz (Institutsvorstand Institut für Komposition, Elektroakustik und TonmeisterInnenausbildung), Thomas Lang (Tonregie) und Ulrich Wagner (Aufnahmeleiter).

Die mdw – Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien zählt zu den weltgrößten und renommiertesten Universitäten, die sich auf die darstellenden Kunst der Musik, des Theaters und des Films spezialisiert haben. Als internationaler Führer für Studien in Musik und anderen darstellenden Künsten zusammen mit verwandten akademischen Disziplinen seit 1817 bietet die Universität derzeit Schulungen für über 3.000 Studenten aus über 70 Ländern in 105 Studiengängen und 68 Ergänzungsprogrammen von 24 Abteilungen. Die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien – Kurzform: mdw – ist ein Ort, an dem Kunst, Kultur und akademische Studien Raum finden, um zwischen Tradition und Innovation zu entwickeln.
QS World University Ranking wurde die Universität in ihrem Fachbereich 2016 weltweit auf Platz zwei gereiht.

v.li.n.re.: Ulrich Wagner, Thomas Asanger, Alois Glaßner, Thomas Lang
Fotocredit: Tanja Swietli

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