Erfolgreiche Titelverteidigungen bei der UAM Kleinfeldfußball

Erfolgreiche Titelverteidigungen für USI Wien und USI Salzburg bei der diesjährigen Unisport Austria Meisterschaft im Kleinfeldfußball am 15./16. Juni 2019 im Universitäts- und Landessportzentrum Salzburg-Rif.

Perfekt getrimmter Rasen, feinsäuberlich gezogene Markierungen, strahlend blauer Himmel und ein topmotiviertes OK-Team empfingen 12 studentische Fußballteams aus ganz Österreich, um die Unisport Austria Meisterinnen und Meister von 2019 zu küren!
Es folgten zwei schweißtreibende Spieltage, mit vielen fairen und spannenden Matches und letztendlich konnten die Teams des USI Wien 1 (Frauen) und des USI Salzburg (Männer) die Titel erfolgreich verteidigen.

Die 7 Frauenteams spielten an den beiden Spieltagen eine Meisterschaftsrunde (jede gegen jede). Am Ende durften die vier erstplatzierten Teams nochmals am Rasen auflaufen, um die begehrten Medaillen zu holen.
In einem äußerst spannenden Finale setzten sich letztendlich die Frauen aus Wien knapp mit 1:0 gegen die Kickerinnen aus Graz durch. Platz 3 ging mit 2:0 an das zweite Wiener Team. Den undankbaren vierten Platz mussten somit die Ladies aus Innsbruck hinnehmen. Dahinter platzierten sich die Salzburgerinnen, das zweite Grazer Team, und die Klagenfurterinnen, die bereits nach dem ersten Spiel verletzungsbedingt auf ihre Torfrau verzichten mussten.
Eine große Unterstützung war hier der Fairplay Gedanke der anderen Teams, die nach dem Kärntner Verletzungspech, völlig selbstlos abwechselnd ihre Torfrauen zur Verfügung stellten, um den Kärntner Kasten mit viel Herzblut zu verteidigten.

Bei den Männern mussten in diesem Jahr die Teams aus Linz und Leoben leider passen. Somit dribbelten 5 Mannschaften am Rifer Rasen in zwei Meisterschaftsrunden (Hin- und Rückrunde) um den österreichischen Titel. Wie bei den Frauen ging es auch hier enorm eng her. Letztendlich konnten sich die Männer aus Salzburg nach 5 Siegen, 1 Remi, und 2 Niederlagen durchsetzen.
Punktegleich, aber dank der Siege in den direkten Duellen, erreichte das Innsbrucker Team den zweiten Platz, vor den Mannen aus Graz. Platz 4 ging an Wien und Platz 5 an Klagenfurt, die wie die Kärntner Frauen ebenso große Personalsorgen hatten. Auch hier zeigten die übrigen Teams große Fairness und so wurden einige Partien 6 gegen 6, anstatt dem geplanten 6+1, gekickt.

Unisport Austria gratuliert den Gewinnerinnen und Gewinnern und dankt dem Team vom USI Salzburg und des ULSZ Rif, sowie den Trainer/innen, Partnern, Sponsoren und selbstverständlich allen Volunteers und Schiedsrichtern, die an diesem Wochenende geholfen haben.

Wir wünschen außerdem dem Gewinnerteam im Damenbewerb viel Erfolg bei der kommenden EUC Fußball 2019 in Madrid / Spanien.

#Napoli2019 – Torch Relay in Turin

Vor 60 Jahren führte die norditalienische Stadt Turin die erste Sommeruniversiade durch, die von Sportler/innen, Trainer/innen und Fans so gut angenommen wurde, dass sie den Hochschulsport revolutionierte. Seitdem leistet Italien regelmäßig einen wertvollen Beitrag zum internationalen Hochschulsport.

Als Einleitung zur 30. Sommeruniversiade Neapel 2019 stellte FISU-Präsident Oleg Matytsin fest, dass der Fackellauf die Community der Universitätssportbewegung im Vorfeld einer Universiade mobilisiert:
“The biggest sports festival for student athletes of the world is back to the birthplace of the Universiade, sunny and hospitable Italy. As the motto of this edition of the Universiade says, it will be a unique event,” President Matytsin said. “Thousands of athletes from all over the world will experience fantastic culture and passion of Campania and Napoli as they perform at their very limit.
Grazie a tutti! Avanti Italia, avanti Napoli!”

UAM Beachvolleyball 2019 in Klagenfurt

Dem Regenwetter getrotzt haben am 29. und 30. Mai 2019 die Beachvolleyball-Teams bei der diesjährigen Unisport Austria Meisterschaft im Strandbad Klagenfurt. Der Dauerregen an beiden Tagen brachte die Organisatoren und alle Sportler/innen an ihr Limit. Am zweiten Wettkampftag mussten die Damen auf die USI-Plätze ausweichen, da die Courts im Strandbad unter Wasser standen. Nichts desto trotz kämpften 13 Damen- und 11 Herrenteams um die begehrten Medaillen.

Bei den Damen durften wir viele neue Spielerinnen/Paarungen in Klagenfurt begrüßen. Lediglich Witsch/Radl, die letztes Jahr Bronze holten, waren auch heuer in gleicher Besetzung am Start. Umso gespannter durfte man auf das Endergebnis sein. Die heurige Meisterschaft war trotz Regen sehr spannend, was man schon an den hartumkämpften und überraschenden Gruppenspielen sehen konnte. In knappen Ergebnissen qualifizierten sich die jeweils als Nummer 1 und 2 gesetzten Almer/Radl und Mayr/Wiedenhofer, sowie die Überraschungsteams aus Innsbruck Lechner/Örley und Graf/Mascherbauer fürs Halbfinale. Im ersten Semifinale mussten Almer/Radl über die volle Distanz gehen und konnten sich erst im Entscheidungssatz durchsetzen. Im zweiten Halbfinale, geprägt durch viele lange Ballwechsel, konnten sich schlussendlich Mayr/Wiedenhofer über den Finaleinzug freuen.

Wie bei den Damen gab es auch bei den Herren viele knappe Entscheidungen. Beide Anwärterteams aufs Finale Köstler/Köstler und Grasserbauer/Kandolf mussten hart in ihrem Halbfinale kämpfen. Köstler/Köstler konnten sich in zwei knappen Sätzen gegen Temper/Seiser durchsetzen, während Grasserbauer/Kandolf gegen Kamenica/Mantler sogar in den Entscheidungssatz mussten.

In beiden Bewerben hieß es dann: Nummer 1 des Turniers gegen die Nummer 2. Grasserbauer/Kandolf gegen Köstler/Köstler und Almer/Radl gegen Mayr/Wiedenhofer. Beide Finalspiele waren geprägt durch lange und tolle Ballwechsel. Die glücklichen Sieger und Unisport Austria-Meister/innen 2019 wurden bei den Damen Mayr/Wiedenhofer und bei den Herren erneut Grasserbauer/Kandolf.

Unisport Austria gratuliert den Gewinner/innen und möchte sich bei dieser Gelegenheit auch bei den Sponsoren für die großzügigen Give-Aways bedanken.

„Innovations in Sport“ als Zukunftschance für LeistungssportlerInnen

Wie kann die duale Ausbildung von SportlerInnen verbessert werden?
Mehrere Stunden Training am Tag, regelmäßige Wettkämpfe mit entsprechenden Vorbereitungen, viele Reisen und häufige Auslandsaufenthalte – das sind die, nicht gerade günstigen, Rahmenbedingungen vieler LeistungssportlerInnen, die sich bereits während ihrer aktiven Karriere durch eine entsprechende Ausbildung ein Standbein für das Leben-Danach schaffen wollen.
Im Sitzungssaal des Zentrums für Sportwissenschaft und Universitätssport wurde dieses schwierige Vorhaben am 16. Mai diskutiert.
Hemma Angerer von Unisport Austria im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBFW) vertrat die Perspektive des Universitätssports und deren AthletInnen.

Das wird aktuell im Projekt „Smart Sport“, gefördert vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union, erforscht. Das Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport der Universität Wien ist akademischer Partner und stellte kürzlich erste Ergebnisse vor. Das Projekt „Smart Sport“ läuft noch bis Ende 2019. Weitere KooperationspartnerInnen sind das Bulgarische Olympische Komitee als Koordinator, die EUSA, das Mazedonische Olympische Komitee und die Universität Magdeburg.

Hauptziel des Projekts ist die Unterstützung der Implementierung der EU-Richtlinien für duale Laufbahnen von SportlerInnen durch die Einrichtung eines länderübergreifenden Netzwerks, das ein innovatives Duales Laufbahnmodell für SportlerInnen und TrainerInnen erarbeiten, implementieren und testen soll. Das Projekt an der Universität Wien führen Arnold Baca, Roland Leser, Philipp Kornfeind, Seraphina Stöger, Kevin Bischof und Martin Gröber, alle vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Wien, durch.

» Weitere Infos zur Veranstaltung und zum Projekt

(Text: Roland Leser, alle Fotos © Zentrum für Sportwissenschaft)