#Napoli2019 – Torch Relay in Turin

Vor 60 Jahren führte die norditalienische Stadt Turin die erste Sommeruniversiade durch, die von Sportler/innen, Trainer/innen und Fans so gut angenommen wurde, dass sie den Hochschulsport revolutionierte. Seitdem leistet Italien regelmäßig einen wertvollen Beitrag zum internationalen Hochschulsport.

Als Einleitung zur 30. Sommeruniversiade Neapel 2019 stellte FISU-Präsident Oleg Matytsin fest, dass der Fackellauf die Community der Universitätssportbewegung im Vorfeld einer Universiade mobilisiert:
“The biggest sports festival for student athletes of the world is back to the birthplace of the Universiade, sunny and hospitable Italy. As the motto of this edition of the Universiade says, it will be a unique event,” President Matytsin said. “Thousands of athletes from all over the world will experience fantastic culture and passion of Campania and Napoli as they perform at their very limit.
Grazie a tutti! Avanti Italia, avanti Napoli!”

UAM Beachvolleyball 2019 in Klagenfurt

Dem Regenwetter getrotzt haben am 29. und 30. Mai 2019 die Beachvolleyball-Teams bei der diesjährigen Unisport Austria Meisterschaft im Strandbad Klagenfurt. Der Dauerregen an beiden Tagen brachte die Organisatoren und alle Sportler/innen an ihr Limit. Am zweiten Wettkampftag mussten die Damen auf die USI-Plätze ausweichen, da die Courts im Strandbad unter Wasser standen. Nichts desto trotz kämpften 13 Damen- und 11 Herrenteams um die begehrten Medaillen.

Bei den Damen durften wir viele neue Spielerinnen/Paarungen in Klagenfurt begrüßen. Lediglich Witsch/Radl, die letztes Jahr Bronze holten, waren auch heuer in gleicher Besetzung am Start. Umso gespannter durfte man auf das Endergebnis sein. Die heurige Meisterschaft war trotz Regen sehr spannend, was man schon an den hartumkämpften und überraschenden Gruppenspielen sehen konnte. In knappen Ergebnissen qualifizierten sich die jeweils als Nummer 1 und 2 gesetzten Almer/Radl und Mayr/Wiedenhofer, sowie die Überraschungsteams aus Innsbruck Lechner/Örley und Graf/Mascherbauer fürs Halbfinale. Im ersten Semifinale mussten Almer/Radl über die volle Distanz gehen und konnten sich erst im Entscheidungssatz durchsetzen. Im zweiten Halbfinale, geprägt durch viele lange Ballwechsel, konnten sich schlussendlich Mayr/Wiedenhofer über den Finaleinzug freuen.

Wie bei den Damen gab es auch bei den Herren viele knappe Entscheidungen. Beide Anwärterteams aufs Finale Köstler/Köstler und Grasserbauer/Kandolf mussten hart in ihrem Halbfinale kämpfen. Köstler/Köstler konnten sich in zwei knappen Sätzen gegen Temper/Seiser durchsetzen, während Grasserbauer/Kandolf gegen Kamenica/Mantler sogar in den Entscheidungssatz mussten.

In beiden Bewerben hieß es dann: Nummer 1 des Turniers gegen die Nummer 2. Grasserbauer/Kandolf gegen Köstler/Köstler und Almer/Radl gegen Mayr/Wiedenhofer. Beide Finalspiele waren geprägt durch lange und tolle Ballwechsel. Die glücklichen Sieger und Unisport Austria-Meister/innen 2019 wurden bei den Damen Mayr/Wiedenhofer und bei den Herren erneut Grasserbauer/Kandolf.

Unisport Austria gratuliert den Gewinner/innen und möchte sich bei dieser Gelegenheit auch bei den Sponsoren für die großzügigen Give-Aways bedanken.

„Innovations in Sport“ als Zukunftschance für LeistungssportlerInnen

Wie kann die duale Ausbildung von SportlerInnen verbessert werden?
Mehrere Stunden Training am Tag, regelmäßige Wettkämpfe mit entsprechenden Vorbereitungen, viele Reisen und häufige Auslandsaufenthalte – das sind die, nicht gerade günstigen, Rahmenbedingungen vieler LeistungssportlerInnen, die sich bereits während ihrer aktiven Karriere durch eine entsprechende Ausbildung ein Standbein für das Leben-Danach schaffen wollen.
Im Sitzungssaal des Zentrums für Sportwissenschaft und Universitätssport wurde dieses schwierige Vorhaben am 16. Mai diskutiert.
Hemma Angerer von Unisport Austria im Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBFW) vertrat die Perspektive des Universitätssports und deren AthletInnen.

Das wird aktuell im Projekt „Smart Sport“, gefördert vom Erasmus+ Programm der Europäischen Union, erforscht. Das Zentrum für Sportwissenschaft und Universitätssport der Universität Wien ist akademischer Partner und stellte kürzlich erste Ergebnisse vor. Das Projekt „Smart Sport“ läuft noch bis Ende 2019. Weitere KooperationspartnerInnen sind das Bulgarische Olympische Komitee als Koordinator, die EUSA, das Mazedonische Olympische Komitee und die Universität Magdeburg.

Hauptziel des Projekts ist die Unterstützung der Implementierung der EU-Richtlinien für duale Laufbahnen von SportlerInnen durch die Einrichtung eines länderübergreifenden Netzwerks, das ein innovatives Duales Laufbahnmodell für SportlerInnen und TrainerInnen erarbeiten, implementieren und testen soll. Das Projekt an der Universität Wien führen Arnold Baca, Roland Leser, Philipp Kornfeind, Seraphina Stöger, Kevin Bischof und Martin Gröber, alle vom Institut für Sportwissenschaft der Universität Wien, durch.

» Weitere Infos zur Veranstaltung und zum Projekt

(Text: Roland Leser, alle Fotos © Zentrum für Sportwissenschaft)

36. Vienna City Marathon 2019 mit 13 Jahren Universitätssportwettkampf

Der 36. Vienna City Marathon war auch heuer wieder Gastgeber für die größte Unisport Austria Meisterschaft, UAM Marathon 2019. Inmitten eines Starterfeldes von insgesamt mehr als 40.000 Läufer/innen gab es für Studierende, Absolvent/innen und Mitarbeiter/innen der österreichischen Hochschulen wieder die Möglichkeit, ihre Laufzeiten (zusätzlich zum allgemeinen Marathon) in der Unisport Austria-Wertung anzumelden.

Insgesamt nahmen bei der UAM Marathon 505 Läufer/innen teil: 151 beim Marathon, 258 beim Halbmarathon und beim Staffelmarathon 96 Läufer/innen in 24 Teams.

Einlauf und Siegerehrung waren an einem der womöglich optisch attraktivsten Kulissen Österreichs, zwischen Burgtheater und Rathaus auf der Wiener Ringstraße, situiert!

Die fast optimalem Wetter- bzw. Temperaturbedingungen begünstigten zahlreiche Topleistungen und führten zu teils wesentlich besseren Ergebnisse als im Vorjahr, wo es von Beginn an mit über 20 Grad erheblich wärmer war. Danach gab es ein Treffen in der Unisport Austria Hospitality-Zone, das alle sehr genossen haben.

Die Marathon-Distanzen zu laufen ist für alle Teilnehmer/innen eine großartige persönliche Leistung, zu der Unisport Austria herzlich gratuliert!

Unisport Austria bedankt sich bei den Organisatoren des VCM für die gute Zusammenarbeit und beim USI Wien für die Austragung der UAM Marathon und die gute Kooperation.

Ansprechpartnerin für Detailauskünfte zu den Platzierungen:
Julia König – Julia.Koenig@bmbwf.gv.at

 

Fotocredit: Manfred Pfeifer, Georg Denev

 

Marathon Damen
UAM-Wertung
1.Veronika LIMBERGER3:08:28
2.Siobhan KILLINGBECK3:18:19
3.Katharina REITMAYER3:29:42
Marathon Herren
UAM-Wertung
1.Philipp AIGNER2:35:28
2.Rafael DOBNIK2:38:36
3.Max SEYBOLD2:48:16
Marathon Damen
Master-Wertung
1.Anita ZANKL2:57:36
2.Angelika HUEMER-TOFF3:23:53
3.Shelley BUCHINGER3:52:59
Marathon Herren
Master-Wertung
1.Robert PRETZL2:52:51
2.Hannes SCHERB2:54:48
3.Jürgen HORN2:56:00
Halbmarathon Damen
UAM-Wertung
1.Magdalena POSTL1:38:46
2.Veronika TIEF1:41:52
3.Veronika Röggla1:42:22
Halbmarathon Herren
UAM-Wertung
1.Michael STULIK1:09:56
2.Lukas VASOLD1:10:56
3.Christoph SCHATZMANN1:12:11
Halbmarathon Damen
Master-Wertung
1.Jutta ZAPLETAL1:36:27
2.Katja BRUZEK1:37:20
3.Marlies HEROLD1:43:25
Halbmarathon Herren
Master-Wertung
1.Klemens HUEMER1:22:49
2.Horst BRUNNER1:23:35
3.Robert SCHRUCKMAYR1:27:19
Staffelmarathon
UAM-Wertung
1.Gerald THOMAS
Raphaela HEIN
Christina BAUER
Gabriel HEIN
2:52:15
2.Patrick SCHIEBER
Denise FRÜHWIRTH
Michael KAMPER
Stefan PLANK
3:13:37
3.Tobias GÖKLER
Astrid HAFNER
Christoph BARTMANN
Laurin LUX
3:18:22
Staffelmarathon
Master-Wertung
1.Marius BOCK
Franz KROPIK
Manfred GIGL
Elisabeth PÖLTNER-HOLKOVIC
2:52:50
2.Franziska HELLER-MEIXNER
Manfred HOFER
Richard WURM
Angelika KELLNER
3:35:39
3.Marcus HIRTL
Elisabeth KOCH
Aitor ATENCIA
Benedikt BICA
3:45:23