Mourning – President of Austrian Sports Organization Rudolf Hundstorfer

Rudolf Hundstorfer, der Präsident der Bundes-Sportorganisation (BSO), verstarb unerwartet am Dienstag 67-jährig. Am 19. September hätte er seinen 68. Geburtstag gefeiert. Tiefes Mitgefühl und Anteilnahme gelten seiner Familie.

Unisport Austria ist seit 1992 außerordentliches Mitglied der BSO.

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EUC Beachvolleyball 2019

Drei österreichische Teams nahmen von 22. bis 26. Juli 2019 in Koper / Slowenien bei der European Universities Beachvolleyball Championships 2019 teil. Insgesamt wurde der Raster mit jeweils 24 Teams (Damen und Herren) gespielt.

Drei österreichische Teams fahren mit Goldmedaillen nach Hause
Nach spannenden Gruppen- und Vorrundenspielen kamen die Teams der Universität Wien, der Universität Linz und der Universität Graz ins Finale.
Franziska Friedl und Eva Pfeffer (beide Universität Wien) setzten sich im Finale gegen die Studentinnen der Universität Warschau (Polen) durch. Bronze ging an die Vytautas Magnus University.

Die Herrenbewerbe haben ein ungewöhnliches Ende gefunden. Florian Schnetzer und Peter Eglseer (beide Universität Linz) traten im Finale gegen ihre Landsmänner Felix Friedl und Maximilian Trummer (beide Universität Graz) an.
Wegen eines Unwetters musste das Finale im zweiten Satz unterbrochen werden. Die offizielle Warnung der Slowenischen Meteorolical Agency kam zu spät für eine Spielplanänderung der letzten zwei Matches. Um Mitternacht, nach 3 Stunden Wartezeit haben die EUSA-Officials entschieden, den Titel an beide Teams zu vergeben. Bronze ging an die Lithanian Sports University.

»This was my last match in the students competitions, but unfortunately, it did not end in the way we thought it will. Of course I’m very happy because of the gold medal and I would like to thank everyone who has been working hard in this heat to enable us to play our matches at this European Universities Championship. You were great,“ sagte Florian Schnetzer bei der Medal Ceremony.

Most Valueable Player
Die Ehre des MVP ging erneut an Florian Schnetzer. Der Student hat bereits bei den EU-Games in Kroatien 2016 diese Auszeichnung überreicht bekommen und behält die Sympatien seiner Kollegen.


Fotocredit: EUSA, Günther Kaiserseder

EUC Basketball 2019

Vom 20. bis 27. Juli 2019 ging es für ein top motiviertes Damen-Basketball-Team der Universität Wien nach Poznan / Polen zur 15th European Universities Basketball Championship. Über 400 Teilnehmer/innen repräsentierten 22 Universitäten und Hochschulen aus 14 europäischen Ländern.

Silber für die Universität Wien
Gold ging an die Titelverteidigerinnen der Universität Straßburg, Bronze holte die Universität Pitesti nach Rumänien.

Headcoach Stano Stelzhammer versicherte den Studentinnen bereits zu Beginn des Turniers das hohe sportliche Niveau der Gegnerinnen. Die Auslosung bescherte den Österreicherinnen bereits im Grunddurchgang zwei starke Teams: die späteren Siegerinnen der University of Strasbourg (Frankreich) und die Mersin University (Türkei).
Nach zwei harten und spannenden Spielen zogen die Wienerinnen ungeschlagen ins Viertelfinale ein. Weitere Siege gegen die 6.-Platzierten und die Bronzemedaillistinnen führten unser Team ins Finale. Mit Teamplay und Kampfgeist konnten die Studentinnen in jedem Spiel aufzeigen.

Im Finalspiel traf die Universität Wien erneut auf die Gegnerinnen aus Strasbourg. Über 40 Minuten bot sich den Zuschauern ein harter Kampf um den Titel, der diesmal an die Französinnen ging. Somit konnte die Universität Wien am Ende als Turnierzweiter vom Feld gehen und sich den studentischen Vize-Europameistertitel sichern.

All Star
Tonisha Baker und Sigrid Koizar wurden wegen ihrer hervorragenden Leistungen mit einer weiteren Auszeichnung belohnt. Neben zwei Spielerinnen aus Strasbourg und einer deutschen Studentin aus Göttingen holten sie sich den All Star Women-Titel.

Alles in allem war die EUC 2019 ein toporganisiertes Event mit starken Mannschaften aus ganz Europa. Ein großes Lob gilt den OrganisatorInnen und allen Teams für diese tolle Meisterschaft.

Fotocredit: EUSA, EUC Basketball Poznan, sportowy-poznan.pl

Ergebnisse
Grunddurchgang
University of Strasbourg (FRA) – Uni Wien 59:61
Uni Wien – Mersin University (TUR) 74:43
Viertelfinale
Uni Wien – University of Physical Education (HUN) 63:51
Halbfinale
Uni Wien – University of Pitesti (ROU) 64:61
Finale
University of Strasbourg (FRA) – Uni Wien 69:59

Wissenschaftsministerin Rauskala gratuliert zu großartigen Erfolgen bei Universiade in Neapel

Österreichs Studierende holen eine Gold- und zwei Silbermedaillen bei größtem Universitäts-Sportevent

Fast 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 112 Ländern nahmen heuer in Neapel an der Universiade, dem wichtigsten und größten Universitäts-Sportevent, teil. 18 Sportarten mit 222 Medaillenentscheidungen standen 2019 am Programm und machten die 30. Sommeruniversiade damit zum weltweit größten Sommersportevent dieses Jahres. Aus Österreich nahmen 41 Studierendenathlet/innen von 19 Universitäten und Hochschulen an der Sommeruniversiade teil. In zehn Sportarten (Fechten, Schwimmen, Leichtathletik, Taekwondo, Judo, Segeln, Kunstturnen, Rhythmische Gymnastik, Sportschießen, Tennis) stellten sich die Studierenden dem Wettbewerb.

„Die österreichischen Erfolge in Neapel sind einzigartig im Universitätssport: 1x Gold und 2x Silber – und das in Sportarten, in denen Österreich zuvor noch keine Siege verbuchen konnte“, zeigt sich Wissenschaftsministerin Iris Rauskala begeistert und gratuliert den Studierenden sehr herzlich zu ihren Erfolgen.

Die Goldmedaille durch Johannes Pacher von der FH Burgenland stellt einen nie dagewesenen Erfolg im Judo dar. Er verdiente sich den Studenten-Weltmeister-Titel innerhalb von fünf Kämpfen, die er allesamt mit Ippon für sich entscheiden konnte. Genauso bemerkenswert ist der Erfolg von Vinzenz Höck von der Universität Innsbruck. Seine Silbermedaille an den Ringen im Kunstturnen ist die erste österreichische Medaille bei einem internationalen Elite-Titelkampf in dieser Disziplin.

Die österreichische Segel-Crew holte einen weiteren Erfolg nach Österreich. Das Mixed Team – bestehend aus Johanna Daum (Universität Innsbruck), Hannah Ziegler (FH Krems), Stefan Scharnagl (Universität Salzburg) und Luis Wenger-Oehn (Medizinische Universität Innsbruck) – sicherte sich Silber im Mixed Fleet Racing, ebenfalls die erste österreichische Medaille in dieser Sportart.

„Ich bin beeindruckt von den sportlichen Höchstleistungen unserer Universitätssportlerinnen und -sportler. Den Spagat zwischen Studium und Sport zu meistern ist eine Herausforderung für jeden Studierenden. Umso mehr freut es mich, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Potential bei diesem Wettkampf so gut zeigen konnten und mit wertvollen Erfahrungen und einigen Medaillen wieder nach Hause kommen“, so Rauskala.