FIS/Uni-Europa-Cup Kirchberg

Zum zweiten Mal wurde ein FIS/Uni-Europa-Cup-Rennen Slalom und Riesenslalom in Kirchberg in Tirol ausgetragen. 49 Teilnehmerinnen und 96 Teilnehmer aus 19 Ländern waren heuer am Start und kämpften nicht nur um FIS-Punkte, sondern auch um Unisport-Medaillen.

Nach einer Regen-Woche hat der Skiklub Kirchberg eine phänomenale Leistung geschafft und innerhalb von zwei Tagen die Piste FIS-Rennen-tauglich präpariert. An den Eventtagen haben blauer Himmel und März-Sonne den Frühling angekündigt.

Der FIS/Uni-Europa-Cup ist Teil einer Rennserie, die sich von der Tschechischen Republik (am 18./19.2.2017 in Bila Beskydech) über die Slowakische Republik (25./26.2.2017 in Vysna Boca) und Österreich nach Frankreich (30./31.3.2017 in Alpe d huez) zieht. Weltweit gibt es 23 derartige FIS-Uni-Kooperationsrennen.

Die Siegerehrung wurden vom Bürgermeister der Gemeinde Kirchberg Helmut Berger, dem Präsidenten des Tiroler Skiverbandes Mag. Werner Margreiter, dem Präsidenten des Skiklub Kirchberg Alois Engl und Unisport Austria Acting President Dr. Hemma Angerer abgehalten.

Im Rahmen des Europa-Cup-Rennens wurde auch die UAM-Wertung Ski Alpin Slalom und Riesenslalom prämiert.
Beste Studierende waren die Universiade-Athletin Rebecca FIEGL (28. Winteruniversiade Almaty / Kasachstan 2017) im Slalom, Valentina MAYR im Riesenslalom und Moritz SCHRÖCKSNADEL (alle von der Universität Innsbruck).

Unisport Austria bedankt sich bei allen Mitwirkenden und gratuliert den Gewinnerinnen und Gewinnern! Der Dank geht auch an den Skiklub Kirchberg für die Organisation und den Einsatz aller Mitwirkenden.

Gaudeamus igitur, iuvenes dum sumus…

Wir kennen alle diesen einen Moment, der Wettkampf ist vorbei, die Euphorie groß, man hat es aufs Siegertreppchen geschafft. Ein VIP hängt einem die Medaille um den Hals, ein anderer überreicht einen Blumenstrauß. Die Musik beginnt zu spielen.

Im Studierendensport wird allerdings auf die Nationalhymne verzichtet. Bei allen Siegerehrungen – egal ob international, europäisch oder national – wird traditionell das Gaudeamus Igitur gespielt, wie bei anderen akademischen Feiern ebenso!

Damit für unsere Studierendenathletinnen und -athleten bei den Siegerehrungen auch eine zeitgemäße Version abgespielt werden kann, hat Unisport Austria die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien um Unterstützung gebeten. Das Gaudeamus Igitur wurde von Studierenden der MDW instrumental und vokal neu einspielt.

Das Institut für Komposition, Elektroakustik und TonmeisterInnenausbildung und das Anton Bruckner Institut für Chor- und Ensembeleleitung sowie Tonsatz in der Musikpädagogik haben dazu einen Kompositionswettbewerb für Studierende ausgeschrieben.

Die fachkundige Jury hat als Komponisten Mag. Thomas Asanger zum besten Kandidaten prämiert und sein Werk vertont. Die erste, zweite und sechste Strophe wurden vom Webern Kammerchor mit seinen 40 studierenden Sängerinnen und Sängern sowie der 35-köpfige Webern Kammerphilharmonie unter der Leitung von Dirigent und Institutsvorstand Univ.-Prof. Mag. Alois Glaßner eingespielt.

Gaudeamus igitur,
iuvenes dum sumus;
post iucundam iuventutem,
post molestam senectutem
nos habebit humus.
Die ersten Textspuren des Liedes finden sich im Mittelalter. Text und Melodie bilden heute eine Einheit und erfreuen sich in vielen Ländern der Welt hoher Wertschätzung in akademischen Kreisen.

Der besondere Dank für die Initiative und Unterstützung ergeht an Univ.-Prof. Mag. Alois Glaßner (Institutsvorstand Anton Bruckner Institut), Ao.Univ.-Prof. Mag. Johannes Kretz (Institutsvorstand Institut für Komposition, Elektroakustik und TonmeisterInnenausbildung), Thomas Lang (Tonregie) und Ulrich Wagner (Aufnahmeleiter).

Die mdw – Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien zählt zu den weltgrößten und renommiertesten Universitäten, die sich auf die darstellenden Kunst der Musik, des Theaters und des Films spezialisiert haben. Als internationaler Führer für Studien in Musik und anderen darstellenden Künsten zusammen mit verwandten akademischen Disziplinen seit 1817 bietet die Universität derzeit Schulungen für über 3.000 Studenten aus über 70 Ländern in 105 Studiengängen und 68 Ergänzungsprogrammen von 24 Abteilungen. Die Hochschule für Musik und darstellende Kunst Wien – Kurzform: mdw – ist ein Ort, an dem Kunst, Kultur und akademische Studien Raum finden, um zwischen Tradition und Innovation zu entwickeln.
QS World University Ranking wurde die Universität in ihrem Fachbereich 2016 weltweit auf Platz zwei gereiht.

v.li.n.re.: Ulrich Wagner, Thomas Asanger, Alois Glaßner, Thomas Lang
Fotocredit: Tanja Swietli

Innovatives Ski- und Snowboard-Spektakel in Hochsöll

Schon einmal gegen Dich selbst angetreten?!
Neues Format für Österreichische Studierendenmeisterschaft

Am 4. März 2017 fand in Hochsöll/Tirol die fünfte Auflage der TASC-UAM (The Alpine Student Championship – Unisport Austria Meisterschaft) der österreichischen Hochschulen in Ski Alpin und Snowboard statt. Neben einem neuen Rennformat und einem ausgebauten Zuschauerbereich verbrachten die gesamt etwa 200 Besucher einen aufregenden Tag auf und neben der Piste.

Bereits zum 5. Mal in Folge organisierte ein Team aus jungen, motivierten Student/innen des Studiengangs „Sport-, Kultur- und Veranstaltungsmanagement“ der FH Kufstein Tirol, in Zusammenarbeit mit Unisport Austria, die Veranstaltung „The Alpine Student Championship“.

Die größte Innovation bei der fünften Jubiläumsausgabe ist das Rennkonzept. Unter dem Leitspruch „Schon mal gegen Dich selbst angetreten?!“ mussten alle Teilnehmer/innen versuchen, beide Durchgänge, gefahren wurde ein Riesentorlauf, in der möglichst gleichen Zeit zu fahren. Sieger/in war jene/r TeilnehmerIn, welche/r die geringste Zeitdifferenz zwischen dem ersten und zweiten Durchgang aufwies. Die geringste Zeitdifferenz aller Klassen betrug 0,11 Sekunden.

Die Teilnahme-Möglichkeiten waren sehr vielfältig: Ski oder Snowboard, Team- oder Einzelwertung. Studierende aus 10 verschiedenen Universitäten Österreichs und aus dem Ausland nahmen an diesem Event teil. Auch abseits der Piste wurde viel geboten: Eine große Chillout-Area mit DJ, PURE Lounge Cocktailbar, leckerem Essen, Rodeln und mehr. Ein echtes Highlight für alle Besucher war die Ski-Testing Area von Blizzard.

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VOICE – „Es macht Sinn, darüber zu sprechen, was passiert ist.“

Im Jahr 2014 gab die Europäische Union bekannt, dass geschlechtsbezogene Gewalt im Sport, und besonders sexualisierte Belästigung und Gewalt an Kindern und Jugendlichen, ein erhebliches Problem darstellen. Das Projekt VOICE knüpft hier an und setzt sich zum Ziel, die Stimmen derjenigen in den Vordergrund zu stellen, die von sexualisierter Gewalt im Sport betroffen waren oder sind. Das Projekt möchte dazu beitragen, sexualisierte Gewalt im Sport effektiv zu bekämpfen und die Integrität des Sports in Europa zu stärken.

An diesem Erasmus+ Projekt zur weiteren Forschung und Aufarbeitung in diesem Feld haben sich Universitäten aus acht europäischen Ländern sowie vier europäische Sportverbände und eine Opferschutzorganisation beteiligt. Die Gesamtkoordination hat die Deutsche Sporthochschule Köln übernommen, die Universität Wien ist Partner in diesem Projekt.

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