EUC Basketball 2019

Vom 20. bis 27. Juli 2019 ging es für ein top motiviertes Damen-Basketball-Team der Universität Wien nach Poznan / Polen zur 15th European Universities Basketball Championship. Über 400 Teilnehmer/innen repräsentierten 22 Universitäten und Hochschulen aus 14 europäischen Ländern.

Silber für die Universität Wien
Gold ging an die Titelverteidigerinnen der Universität Straßburg, Bronze holte die Universität Pitesti nach Rumänien.

Headcoach Stano Stelzhammer versicherte den Studentinnen bereits zu Beginn des Turniers das hohe sportliche Niveau der Gegnerinnen. Die Auslosung bescherte den Österreicherinnen bereits im Grunddurchgang zwei starke Teams: die späteren Siegerinnen der University of Strasbourg (Frankreich) und die Mersin University (Türkei).
Nach zwei harten und spannenden Spielen zogen die Wienerinnen ungeschlagen ins Viertelfinale ein. Weitere Siege gegen die 6.-Platzierten und die Bronzemedaillistinnen führten unser Team ins Finale. Mit Teamplay und Kampfgeist konnten die Studentinnen in jedem Spiel aufzeigen.

Im Finalspiel traf die Universität Wien erneut auf die Gegnerinnen aus Strasbourg. Über 40 Minuten bot sich den Zuschauern ein harter Kampf um den Titel, der diesmal an die Französinnen ging. Somit konnte die Universität Wien am Ende als Turnierzweiter vom Feld gehen und sich den studentischen Vize-Europameistertitel sichern.

All Star
Tonisha Baker und Sigrid Koizar wurden wegen ihrer hervorragenden Leistungen mit einer weiteren Auszeichnung belohnt. Neben zwei Spielerinnen aus Strasbourg und einer deutschen Studentin aus Göttingen holten sie sich den All Star Women-Titel.

Alles in allem war die EUC 2019 ein toporganisiertes Event mit starken Mannschaften aus ganz Europa. Ein großes Lob gilt den OrganisatorInnen und allen Teams für diese tolle Meisterschaft.

Fotocredit: EUSA, EUC Basketball Poznan, sportowy-poznan.pl

Ergebnisse
Grunddurchgang
University of Strasbourg (FRA) – Uni Wien 59:61
Uni Wien – Mersin University (TUR) 74:43
Viertelfinale
Uni Wien – University of Physical Education (HUN) 63:51
Halbfinale
Uni Wien – University of Pitesti (ROU) 64:61
Finale
University of Strasbourg (FRA) – Uni Wien 69:59

Wissenschaftsministerin Rauskala gratuliert zu großartigen Erfolgen bei Universiade in Neapel

Österreichs Studierende holen eine Gold- und zwei Silbermedaillen bei größtem Universitäts-Sportevent

Fast 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 112 Ländern nahmen heuer in Neapel an der Universiade, dem wichtigsten und größten Universitäts-Sportevent, teil. 18 Sportarten mit 222 Medaillenentscheidungen standen 2019 am Programm und machten die 30. Sommeruniversiade damit zum weltweit größten Sommersportevent dieses Jahres. Aus Österreich nahmen 41 Studierendenathlet/innen von 19 Universitäten und Hochschulen an der Sommeruniversiade teil. In zehn Sportarten (Fechten, Schwimmen, Leichtathletik, Taekwondo, Judo, Segeln, Kunstturnen, Rhythmische Gymnastik, Sportschießen, Tennis) stellten sich die Studierenden dem Wettbewerb.

„Die österreichischen Erfolge in Neapel sind einzigartig im Universitätssport: 1x Gold und 2x Silber – und das in Sportarten, in denen Österreich zuvor noch keine Siege verbuchen konnte“, zeigt sich Wissenschaftsministerin Iris Rauskala begeistert und gratuliert den Studierenden sehr herzlich zu ihren Erfolgen.

Die Goldmedaille durch Johannes Pacher von der FH Burgenland stellt einen nie dagewesenen Erfolg im Judo dar. Er verdiente sich den Studenten-Weltmeister-Titel innerhalb von fünf Kämpfen, die er allesamt mit Ippon für sich entscheiden konnte. Genauso bemerkenswert ist der Erfolg von Vinzenz Höck von der Universität Innsbruck. Seine Silbermedaille an den Ringen im Kunstturnen ist die erste österreichische Medaille bei einem internationalen Elite-Titelkampf in dieser Disziplin.

Die österreichische Segel-Crew holte einen weiteren Erfolg nach Österreich. Das Mixed Team – bestehend aus Johanna Daum (Universität Innsbruck), Hannah Ziegler (FH Krems), Stefan Scharnagl (Universität Salzburg) und Luis Wenger-Oehn (Medizinische Universität Innsbruck) – sicherte sich Silber im Mixed Fleet Racing, ebenfalls die erste österreichische Medaille in dieser Sportart.

„Ich bin beeindruckt von den sportlichen Höchstleistungen unserer Universitätssportlerinnen und -sportler. Den Spagat zwischen Studium und Sport zu meistern ist eine Herausforderung für jeden Studierenden. Umso mehr freut es mich, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihr Potential bei diesem Wettkampf so gut zeigen konnten und mit wertvollen Erfahrungen und einigen Medaillen wieder nach Hause kommen“, so Rauskala.

Die Universiade in Bildern #ToBeUnique

Wir hoffen, dass alle gut nach Hause gekommen sind. Wir waren, alle zusammen, ein unvergessliches Team.
Seit der Sommeruniversiade Bangkok 2007 ist Platz 27 im Medaillenspiegel das beste Ergebnis Österreichs.

In besonderer Erinnerung bleibt uns die Mitwirkung des Staatspräsidenten und des Erzbischofs am Kulturprogramm der Universiade. Unvergesslich war die Anteilnahme des Publikums, dafür sei an dieser Stelle gedankt.

Unisport Austria bedankt sich auch für die Mitwirkung an der 30. Sommeruniversiade 2019 in Neapel ganz besonders: bei der FISU, dem Veranstalter, der Region Campania, der Stadt Neapel und den Kommunen an den vielfachen Universiade-Clustern, bei CUSI und allen Sportverantworlichen.

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Fotocredit: Stefanie Mitterlehner, Julia Kainrath, Manfred Pfeifer

Krönender Abschluss

In den letzten Bewerben hat es Österreich noch einmal aufs Stockerl geschafft. Das österreichische Mixed-Team Hannah Ziegler, Johanna Daum, Luis Wenger und Stefan Scharnagl (Skipper) ersegelt Silber auf hoher neapolitanischer See.

Die Studierenden erwischten bei der finalen Regatta den richtigen Wind und konnten Dank ihrem Können als einziges Team in einem der vier Finalraces die Finnen (Gold) schlagen und verdienten sich damit am Podium den zweiter Platz.

Die Vierer-Gruppe ist in dieser Konstellation noch nie zuvor an solch einem großen Segelbewerb angetreten. Unter den Seglern bekannt als das sympathischste Team, traf man die Truppe immer mit einem Lächeln auf den Lippen und Motivation am Segeln an. Genau diese lockere und dennoch konzentrierte Einstellung führte das Mixed-Team direkt auf das Podest.

Noch in der Qualifikationsrunde war der Ärger beim Team aufgrund eines Materialbruchs groß. Eine wertvolle Platzierung ging aufgrund des Defekts verloren. Doch die Studierenden der Universität Salzburg, Medizinischen Universität Innsbruck, FH Krems und Universität Innsbruck, ließen sich nicht aus dem Ruder, oder besser gesagt Segel, bringen. Mit Bravour meisterten sie die nächsten Regatten und nahmen eine gute Portion Motivation und Ehrgeiz in die finale Regatta mit.

Aus österreichischer Sicht ist auch diese Medaille im Segeln ein weiterer Rekord, denn es ist die erste österreichische Universiade-Medaille im Segeln. Die zwei jungen Damen und Herren gehen somit ebenfalls in die österreichische Segel-Geschichte ein!