Bei der FISU World Triathlon Championship 2026 in Nyon / Schweiz haben Österreichs Studierendenathlet:innen mit engagierten und starken Leistungen auf internationaler Bühne überzeugt. Hanna Röser und Noah Künz stellten sich einem hochklassig besetzten Teilnehmer:innenfeld und zeigten sowohl im Schwimmen als auch auf der Rad- und Laufstrecke großen Einsatz.
Hanna Röser (Universität Innsbruck) erreichte im Einzelbewerb der Frauen den ausgezeichneten 18. Platz. Besonders beeindruckend verlief ihr Auftakt: Nach einer starken Schwimmleistung verließ sie das Wasser auf Rang sieben und lag damit unmittelbar in der Spitzengruppe. Auf der Radstrecke behauptete sie sich zunächst in einer führenden Gruppe, die im weiteren Verlauf durch weitere Athletinnen anwuchs. Mit insgesamt 21 Athletinnen ging es nahezu geschlossen in die zweite Wechselzone. Im abschließenden Lauf konnte Röser ihre Position in dem starken internationalen Feld erfolgreich verteidigen. Ihr Ergebnis ist ein wichtiger Entwicklungsschritt und unterstreicht ihr Potenzial auf internationalem Niveau.
Auch Noah Künz (Universität Wien) zeigte einen vielversprechenden Rennbeginn. Er kam nach dem Schwimmen mit den Top-20 aus dem Wasser und verpasste die Spitzengruppe auf dem Rad nur knapp. In der großen Verfolgergruppe agierte er aktiv und zeitweise an deren Spitze. Ein Sturz in der letzten Kurve einer Abfahrt sowie ein dadurch beschädigtes Vorderrad beeinträchtigten seinen weiteren Rennverlauf erheblich. Künz bewies jedoch großen Kampfgeist, setzte den Bewerb fort und konnte im abschließenden Lauf noch mehrere Positionen gutmachen. Er belegte letztlich Rang 37.
Die österreichische Delegation zieht damit eine sehr positive Bilanz aus Nyon. Beide Athlet:innen präsentierten sich konkurrenzfähig und sammelten wertvolle Erfahrungen im internationalen Universitäts-Spitzensport.
Unisport Austria gratuliert zu den Erfolgen!