Bundesminister Heinz Faßmann wünscht Uni-Sportlern bei Olympia viel Erfolg

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Das Olympic Team Austria steht bereits in den Startlöchern und bereitet sich auf die Wettkämpfe in Japan vor.

Ich drücke selbstverständlich dem ganzen Team vor dem Fernseher die Daumen“, so Faßmann. „Auf einige im Team Austria bin ich als Wissenschaftsminister aber besonders stolz: Karateka Bettina Plank, Leichtathletin Verena Mayr und Ruderin Louisa Altenhuber. Sie haben auch im europäischen und internationalen Universitätssport etliche Medaillen erobert.

Mit Bettina Plank ist eine der erfolgreichsten Studierendensportlerinnen Österreichs in Tokio dabei. Sie hat als Studierende der FH Oberösterreich zwischen 2012 und 2016 an insgesamt fünf internationalen University Championships und University Games teilgenommen und war dabei überaus erfolgreich, wie zwei Goldmedaillen, eine Silbermedaille und vier Bronzemedaillen eindeutig belegen.

Verena Mayr (Preiner, szt. Universität Linz) holte 2017 bei der Universiade in Taipeh die Goldene im Siebenkampf. Louisa Altenhuber (Universität Linz) krönte sich und ihr Team 2019 in Jönköping mit dem Titel Studierenden-Europameisterin in der Königsklasse der Ruderer.

Besonders erfreulich ist für Minister Faßmann, dass erstmals auch Sportklettern bei Olympischen Spielen ausgetragen wird: „Wir hoffen, dass bei der Innsbruck 2022 FISU World University Championship Sport Climbing nächstes Jahr die erfolgreichen Studierendenathleten auch nach Österreich kommen.

Mit Sabrina Filzmoser, Bernadette Graf, Magdalena Krssakova, Victoria Hudson, Heiko Gigler, Bernhard Reitshammer, Christopher Rothbauer und Robert Gardos sind weitere acht (ehemalige) Studierende in Tokio dabei, die an Universiaden, World University Championships und European Universities Championships teilgenommen und beachtliche Leistungen gezeigt haben.

Für die Athletinnen und Athleten ist Sport auf Weltklasse-Niveau mit einem Full-Time-Job gleichzusetzen und deshalb parallel zu einem Studium eine weitere Herausforderung“, begründet Faßmann die längere Studiendauer der Sportlerinnen und Sportler. „Interessant ist aber, dass nur wenige tatsächlich auch Sport studieren, sondern sich in den unterschiedlichsten Studienfeldern bewegen.

Bei den internationalen Universitätssport-Wettkämpfen besteht eine Altersobergrenze von 30 (europäische Wettkämpfe der EUSA) bzw. 25 Jahren (internationale Wettkämpfe der FISU). Die Wettkämpfe werden – anders als Olympische Spiele – in einem Zweijahres-Rhythmus ausgetragen.